Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e. V.

Der Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e. V. hat sich auf der Grundlage seiner Satzung die Förderung der Museen, der Kulturpflege und der kulturellen Bildung zur Aufgabe gesetzt. Er dient ferner der Fortbildung und dem Erfahrungsaustausch seiner Mitglieder in museumstechnischer und wissenschaftlicher Hinsicht sowie der sachgerechten Nutzung der Museumssammlungen für wissenschaftliche Forschung. Der Verein vertritt die gemeinsamen Interessen der Museen und Sammlungen in Schleswig-Holstein und Hamburg. Er hat seine Geschäftsstelle im Nordkolleg in Rendsburg.

Kontakt

Anschrift: Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e. V., c/o Nordkolleg, Am Gerhardshain 44, 24768 Rendsburg

Telefon: 04331/3398867 (Das Büro derzeit unregelmäßig besetzt ist, können Telefonanrufe nicht entgegengenommen werden. Bitte schicken Sie uns deshalb eine E-Mail mit Ihrem Anliegen oder einer Telefonnummer, wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.)

E-mail:  museumsverband-shhh@web.de

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Dem Museumsverband in seiner heutigen Struktur ging die seit den 1970er Jahren aktive Arbeitsgemeinschaft schleswig-holsteinischer Museen voraus, der 1995 die Gründung des Museumsverbandes Schleswig-Holstein als eingetragener Verein folgte. (2020 besteht der Museumsverband 25 Jahre!). Im Frühjahr 2012 erfolgte die Fusion mit dem Museumsverband Hamburg e. V. zum gemeinsamen Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e. V. Aus einem Projekt des Museumsverbands hervorgegangen ist die digiCULT-Verbund eG mit Sitz in Kiel. Der Museumsverband ist zudem Träger des Museumsportals http://www.museen-nord.de.

Zur Sicherung von Qualitätsstandards an Museen (Sammeln, Bewahren, Dokumentieren, Forschen, Ausstellen, Vermitteln) und wegen des Desiderats einer Museumsberatungsstelle in Schleswig-Holstein seit der Auflösung des Museumsamtes im Jahr 2002 hat der Museumsverband in Kooperation mit dem Land Schleswig-Holstein und der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein das Projekt "Museumsberatung und Museumszertifizierung in Schleswig-Holstein" initiiert, das erstmals Thema der Frühjahrstagung 2008 war. Gestartet ist das Pilotprojekt im Frühsommer 2013. Das Folgeprojekt lief von 2015 bis 2018. Die "Museumsberatung und -zertifizierung in Schleswig-Holstein" wird ab 2019 für weitere fünf Jahre fortgeführt.

Die Corona-Pandemie stellte uns 2020 vor bisher nie dagewesene Herausforderungen, und sie stellt den Museumsalltag weiterhin auf den Kopf: Anstatt ihre Türen weit zu öffnen, mussten die Museen im Frühjahr 2020 über viele Wochen geschlossen bleiben. In Schleswig-Holstein durften sie ab 4. Mai 2020, in Hamburg ab 5. Mai 2020 wieder öffnen - unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften und Beachtung von Abstandsregeln. 

Die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie führten im Herbst 2020 aufgrund steigender Infektionszahlen zu einer erneuten Schließung von Museen. So bitter es auch ist: Museen als kulturelle Begegnungsorte und Bildungseinrichtungen mussten ihren Beitrag leisten und vom 2. November 2020 bis 19. März 2021 schliessen. In Hamburg durften die Museen ab dem 30. April 2021 wieder schrittweise öffnen. Die Lage ist weiterhin ernst zu nehmen. Die Regelungen der Corona-Bekämpfungsverordnung zu Hygienekonzepten, Abstandsregelungen, Mund-Nase-Bedeckung und Kapazitätsbegrenzungen gelten unverändert. Siehe die rechtskräftige Schleswig-Holsteinische Landesverordnung zur Corona-Bekämpfung: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/_documents/teaser_erlasse.html.

Mit einem neuen Erlass regelt die Schleswig-Holsteinische Landesregierung die weiteren Corona-Regeln in den Kreisen und kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein. Derzeit gelten in allen Museen die 2 G-Regelung. Zutritt haben Personen, die geimpft oder genesen sind sowie Kinder bis zur Einschulung; Minderjährige, die getestet sind oder anhand einer Bescheinigung der Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden und Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und getestet sind. Vor Ort gelten die von den Häusern entwickelten Hygienekonzepte sowie die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes. Die aktuellen Regelungen für Museen finden Sie unter: Coronavirus - Schulen&Hochschulen - Coronavirus Informationen für die Kultur - schleswig-holstein.de.

Auch in Hamburg dürfen Museen, Gedenkstätten, Ausstellungshäuser und Galerien nur nach dem 2G-Modell für den Publikumsverkehr öffnen. Weitere Informationen zu den Regeln in Museen, Gedenkstätten, Ausstellungshäuser und Galerien in der Freien Hansestadt Hamburg sind unter Corona in Hamburg: Das ist erlaubt. - hamburg.de einzusehen.

Finanzielle Hilfen und Lockerungen der coronabedingt strengen Auflagen sollen die Arbeit unter erschwerten Bedingungen für Museen und Sammlungen sowie Kulturschaffende mildern. Überblicke über Corona-Hilfsangebote unter https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Schulen_Hochschulen/corona_kultur.html und https://www.hamburg.de/bkm/13729684/hilfsmassnahmen-fuer-kultur-und-kreativwirtschaft/.

Der Museumsverband wird 2021 vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und von der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert. Die Mitgliedsbeiträge (hauptamtliche Museen: 80 Euro/Jahr, ehrenamtlich geführte Museen: 60 Euro/Jahr, persönliche Mitgieder: 30 Euro/Jahr) tragen zur Finanzierung bei. Vorstand und Beirat arbeiten ehrenamtlich.